“Wachse durch Beständigkeit, geleitet von Neugier und einem tiefen Sinn für Ziel und Zweck.”

Beschreiben Sie bitte kurz Ihren persönlichen beruflichen Werdegang?

Ich bin eine portugiesische Zahntechnikerin mit 20 Jahren Berufserfahrung und einer tiefen Leidenschaft für Keramik und ästhetische Exzellenz. Meine Laufbahn begann mit einer soliden Basis im traditionellen Laborhandwerk und entwickelte sich durch anspruchsvolle klinische Fälle sowie eine enge Zusammenarbeit mit Behandlern kontinuierlich weiter hin zu komplexen keramischen Workflows.

Im Laufe der Zeit wurde ich Dozentin und konzentriere mich auf Ausbildung und Mentoring der nächsten Generation von Zahntechniker:innen anhand klarer, reproduzierbarer Protokolle. Parallel dazu habe ich meine unternehmerische Laufbahn aufgebaut, die meinen Blick für Innovation, Qualität und die praktischen Anforderungen der Laborarbeit erweitert hat.

Darüber hinaus bin ich Doktorandin und verfolge das Ziel, Evidenz, Technologie und Handwerkskunst zu verbinden, um die Zukunft unseres Berufs aktiv mitzugestalten.

Exzellenz ist eine tägliche Verpflichtung.

Wie sind Sie zu der Person geworden, die Sie heute sind?

Ich bin durch ständige Neugier und die Entscheidung, mich niemals mit dem Erreichten zufriedenzugeben, zu der Person geworden, die ich heute bin. In mehr als 20 Jahren Zahntechnik habe ich gelernt, dass keramische Exzellenz aus dem Gleichgewicht von Disziplin, Kunstfertigkeit und Demut in jedem einzelnen Fall entsteht. Zu lehren hat meine Stimme geprägt und mein Verantwortungsbewusstsein gestärkt, Standards über meine eigene Werkbank hinaus zu setzen.

Unternehmerisches Handeln hat meine Widerstandsfähigkeit und mein strategisches Denken geschärft und Ideen in greifbare Lösungen verwandelt. Mein Promotionsstudium hält mich eng an der wissenschaftlichen Evidenz und richtet meinen Blick konsequent auf zukünftige Innovationen.

Letztlich war es die bewusste Entscheidung für Weiterentwicklung – auch wenn sie herausfordernd war –, die meinen Weg definiert hat. Die kontinuierliche Verfeinerung meiner Fähigkeiten, die Erweiterung meines Wissens und die Verbindung zu dem eigentlichen Zweck unserer Arbeit – das Wiederherstellen von Vertrauen, Funktion und Lebensqualität für Patient:innen – haben mich geprägt.

Zusammengefasst bin ich durch das Annehmen meiner Unvollkommenheiten, konsequentes Wachstum und die Treue zu meinem inneren Antrieb zu der Person geworden, die ich heute bin.

Was inspiriert und motiviert Sie?

Meine größte persönliche Inspirationsquelle ist meine Familie. Meine Eltern, mein Ehemann und meine Kinder sind das Fundament meiner Stärke und der Grund, warum ich mich kontinuierlich weiterentwickle. Ihre Unterstützung, ihre Werte und ihr Vertrauen haben meinen beruflichen wie persönlichen Weg entscheidend geprägt.

Beruflich motiviert mich besonders mein akademisches Umfeld und der Austausch mit Kolleg:innen, die dieselben Ziele und Qualitätsansprüche teilen. Teil einer Gemeinschaft zu sein, die Forschung, Innovation sowie hochwertige klinische und labortechnische Ergebnisse schätzt, beflügelt meinen Ehrgeiz und treibt mich voran.

Letztlich werde ich von der Balance zwischen meinen familiären Wurzeln und der professionellen Welt geleitet, die mein kontinuierliches Wachstum ermöglicht.

Worauf sind Sie besonders stolz?

Ich bin besonders stolz auf die Beständigkeit und Entschlossenheit, die ich im Laufe meiner Karriere entwickelt habe. Ich war stets eine engagierte und fleißige Fachkraft, bin aber ebenso stolz darauf, dass mich dieser Antrieb nie davon abgehalten hat, eine präsente Mutter meiner drei Kinder, eine aufmerksame Tochter und ein unterstützendes Familienmitglied zu sein.

Diese Balance zu finden erforderte Widerstandskraft und persönliche Opfer, hat mich jedoch zu der Person gemacht, die ich heute bin. Sie lehrte mich Disziplin, Perspektive und die Fähigkeit, kontinuierlich zu wachsen, ohne das Wesentliche aus den Augen zu verlieren.

Was ist Ihr persönlicher Weg zum Erfolg?

Mein persönlicher Weg zum Erfolg basiert auf Beständigkeit, Neugier und Sinnhaftigkeit.

Wie definieren oder interpretieren Sie Erfolg?

Wahrer Erfolg bedeutet für mich, jeden Tag mit Disziplin zu erscheinen, meine Fähigkeiten Fall für Fall zu verfeinern und stets demütig genug zu bleiben, um weiterzulernen. Ich investiere intensiv in Ausbildung und wissenschaftliche Evidenz, ohne dabei die künstlerischen Standards aus den Augen zu verlieren, die exzellente Keramik ausmachen.

Erfolg bedeutet für mich auch Ausgewogenheit – berufliches Wachstum bei gleichzeitiger echter Präsenz für meine Familie. Wenn ich mich weiterentwickeln, einen Beitrag zum Beruf leisten und die Menschen ehren kann, die mir am wichtigsten sind, dann ist das wahrer Erfolg.

Was sind Ihre beruflichen Ziele?

Meine beruflichen Ziele bestehen darin, keramische Exzellenz durch die enge Verbindung von klinisch-labortechnischer Expertise, Lehre und Forschung weiterzuentwickeln. Im Rahmen meiner Promotion möchte ich wissenschaftliche Arbeiten schaffen, die vorhersehbare ästhetische Ergebnisse unterstützen und die Kommunikation sowie die Workflows zwischen Zahnarztpraxis und Labor – insbesondere in digitalen Umgebungen – verbessern.

Darüber hinaus möchte ich meine Rolle als Dozentin und Mentorin weiter ausbauen und eine neue Generation selbstbewusster, evidenzbasierter Zahntechniker:innen begleiten. Als Unternehmerin strebe ich an, weiterhin Projekte zu entwickeln, die Standards erhöhen, Innovation fördern und praxisnahe Lösungen schaffen, die Qualität und Effizienz steigern, ohne die handwerkliche Kunst zu kompromittieren. Mein übergeordnetes Ziel ist es, eine tragfähige Brücke zwischen Industrie, Wissenschaft und realer Laborpraxis zu bilden.

Welchen Rat würden Sie jungen Talenten am Anfang ihrer Laufbahn geben?

Bleiben Sie neugierig, bleiben Sie diszipliniert und verlieben Sie sich in die Grundlagen. Beherrschen Sie Anatomie, Okklusion, Farbgebung und Morphologie, bevor Sie Abkürzungen oder Trends verfolgen – eine solide Basis macht Sie später schneller und besser.

Suchen Sie Mentor:innen, stellen Sie Fragen und lernen Sie, Feedback ohne Ego anzunehmen. Investieren Sie kontinuierlich in Weiterbildung, auch in digitale Workflows, ohne dabei Handwerk und kritisches Denken zu vernachlässigen. Ihre Hände sind wichtig, aber Ihre Haltung ist es ebenso.

Und zuletzt: Haben Sie Geduld mit Ihrer Entwicklung. Beständigkeit schlägt Intensität. Wenn Sie jeden Tag mit Respekt vor dem Beruf und dem Wunsch nach Verbesserung erscheinen, wird sich Ihr Talent zu Meisterschaft entwickeln.

Welche Rolle spielen Creation-Produkte in Ihrer täglichen Arbeit?

Creation-Produkte sind ein zentraler Bestandteil meines täglichen keramischen Workflows. Am häufigsten arbeite ich mit der Feldspatkeramik Creation CC sowie mit Creation ZI‑CT für Zirkongerüste mit Cut-back-Technik und schätze dabei besonders deren Stabilität und ästhetisches Potenzial für reproduzierbare Schichtresultate.

In jüngerer Zeit habe ich zudem sehr gute Ergebnisse durch die Kombination von Magic Colour Malfarben mit Creation ZI‑F erzielt, insbesondere für die interne Charakterisierung. Diese Kombination verleiht meinen Zirkonarbeiten mehr Tiefe, Lebendigkeit und Effizienz, ohne die hohen ästhetischen Ansprüche zu beeinträchtigen, die ich an jede Restauration stelle.

Was ist Ihr Lieblingsprodukt aus dem Creation-Sortiment – und warum?

Mein Lieblingsprodukt aus dem Creation-Sortiment ist die Gingivakeramik. Obwohl alle Creation-Keramiken eine natürliche und harmonische Integration im Mund ermöglichen, hebt sich die Gingivakeramik für mich besonders hervor. Das ästhetische Ergebnis ist außergewöhnlich und überzeugt durch Tiefe, Realismus und Harmonie, insbesondere in komplexen Fällen.

Gab es einen Fall, der Sie besonders gefordert hat?

Ja. Die größten Herausforderungen stellen für mich vollständige oder komplexe Rehabilitationen dar, bei denen Implantate mit gingivalem Gewebeverlust sowie Kronen, Veneers und/oder Overlays kombiniert werden. Diese Fälle erfordern eine präzise Kontrolle zahlreicher Variablen gleichzeitig: Materialstärken, Übergänge zwischen unterschiedlichen Restaurationsmaterialien und den Einfluss der Substratfarbe.

Solche Fälle verlangen eine detaillierte Planung, eine disziplinierte keramische Strategie und eine enge Teamarbeit. Sie fordern mich heraus, mein gesamtes Können einzusetzen, und stärken die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Labor – genau dort lerne und wachse ich am meisten.

Möchten Sie uns noch etwas mit auf den Weg geben?

Über Materialien, Techniken und Protokolle hinaus besteht unsere wahre Aufgabe darin, Patient:innen ihr Lächeln und ihr Selbstvertrauen zurückzugeben. Jede Restauration, die wir anfertigen, hat eine emotionale Wirkung – sie beeinflusst, wie ein Mensch spricht, lacht und sich der Welt präsentiert.

Für mich ist dies der bedeutungsvollste Aspekt unseres Berufs: zu wissen, dass wir durch Präzision, Wissen und künstlerisches Können direkt zum Wohlbefinden und zur Lebensqualität der Menschen beitragen.

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CREATION VC
Veneering Composite

Komposit ist ein Material, das durch seinen hohen Füllstoffgehalt in seiner Haltbarkeit und seiner ästhetischen Performance den Vergleich zur Dentalkeramik nicht scheuen muss; in einigen Bereichen, wie zum Beispiel der Opaleszenz, ist es ihr sogar weit überlegen.

Creation VC besticht durch seine herausragende Ästhetik, seine Funktionalität und durch seine vielseitige, flexible Anwendbarkeit.

Ähnlich den Creation-Keramiken verfügt es über sehr opake, farbintensive Dentine und Opakdentine, die in Kombination mit den vielen Schmelz-, Effekt- und Transpamassen auch bei geringer Schichtstärke zu naturidentischen Verblendungen führen. Und da Creation VC sowohl als Pasten- als auch als Flow-Variante erhältlich ist, bietet es eine große Spielwiese an Verarbeitungstechniken.